Seite: >

Freitag 24.09.2010

Veröffentlicht von Dirk (admin) am May 07 2011
Reiseberichte Evia 2010 >>

Nun ist es endlich soweit. Wir starteten unsere Fahrt gegen 18.30 Uhr in Freiburg. Sie führt uns über die Schweiz, Mailand, Bologna nach Ancona. Es war wirklich schwierig, auf der schnurgeraden Autobahn bei ständigem Regen bzw. Starkregen zu fahren. Gegen 04.00 Uhr morgens erreichten wir die letzte Raststätte Autogrill vor Ancona. Hier mussten wir uns erst mal von der strapaziösen Fahrt erholen und vier Stunden schlafen.

Als wir an der schweizerisch-italienischen Grenze ankamen, vor uns wurde eigentlich jedes Auto durch gewunken und wir mussten halten. Dann fragte uns der italienische Grenzbeamte: „Holiday?“ und die einzige Antwort, die mir einfiel war: „Yes“! Wir wundern uns selber, warum er eigentlich gefragt hat.

Gegen 09.00 Uhr haben wir dann unser erstes Etappenziel, den Hafen von Ancona, erreicht. Wir warten jetzt auf das Eintreffen unserer Fähre, die uns weiter nach Griechenland bringt. Die Fähre trifft gegen 10.30 Uhr auf dem Hafen von Ancona ein. Nachdem sämtliche Fahrzeuge ausgeladen worden sind, konnten wir endlich auf das Schiff. Nachdem wir unser Fahrzeug abgestellt haben, suchten wir sogleich das Deck auf. Hier richteten wir uns für die Nacht ein.



Die Überfahrt beginnt bei schönstem Sonnenschein. Gegen 15.31 Uhr erreicht mich eine Mail bzw. SMS von Vodafone in der es heißt: „Willkommen in Island“. Nach dem schönen Nickerchen am Pool war mir eigentlich nicht bewusst, dass wir eine Kreuzfahrt Richtung Island gebucht haben. Zumal sich dieser Kahn mit 33 Kilometern pro Stunde fortbewegt und wir immer noch auf hoher See sind.
Gegen frühen Abend fing es an zu regnen. Das Wasser tropfte auf einigen Stellen erheblich auf das Deck. Zum Glück haben wir den Elektriker Georgis kennengelernt, dieser zeigte uns einen Platz, an dem wir die Nacht verbringen können.


Die Bootsfahrt ist recht windig, es sind viele Schüler hier, zwei Klassen, die irgendwie auf Schulfahrt sind, es ist total laut, es gibt viel viel Musik und junges Gekreische, aber wir wurden von einem Angestellten von diesem Schiff hier angesprochen, der eigentlich den ganzen Abend an unserem Tisch verbracht hat, war richtig nett.
Er ist eigentlich Elektriker und hat mit uns quasi über Gott und die Welt den ganzen Abend geredet.

 

Zuletzt geändert am: May 14 2011 um 1:03 PM

Zurück