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Donnerstag, 30.09.2010

Veröffentlicht von Dirk (admin) am May 13 2011
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Gegen Vormittag starten wir dann in Richtung Hiliadou. Es geht hoch nach Kimi. Hier nehmen wir dann wieder frischen Proviant auf. Dann geht es über den Dirfis in Richtung Hiliadou. An dieser Stelle kann gesagt werden, dass Abenteuer beginnt. Die Passstraße wird zur Slalomstrecke. Teilweise liegen riesige Felsbrocken auf der Fahrbahn, teilweise ist sie 1,5 m wegbrochen. Leitplanken Fehlanzeige, also tasten wir uns mit 30 km/h über den Pass. Aber die Aussicht ist der Wahnsinn. Über einen Feldweg geht es dann hinunter nach Hiliadou, dort kommen wir dann am Nachmittag schweißgebadet an.

 

                                

                                

Wir finden am Ende der Straße einen fantastischen Platz in einem Olivenhain. Dieser wird in der Sommersaison als Parkplatz genutzt und das Beste ist, kein Mensch weit und breit. Nachdem wir uns "häuslich" eingerichtet haben, machen wir uns sogleich auf eine kleine Erkundungstour. Unterhalb unseres Stellplatzes finden wir eine Dusche mit Wasseranschluss, sodass das Wasserproblem auch gelöst ist.

Über einen Felsen gelangen wir an einen verlassenen Strand, hier steht eine Art "Geisterzeltstadt", verlassene Zelte der Athener, die Euboea als Sommerresidenz nutzen. Auch dieser Strand lädt zum FKK ein. Auf dem Rückweg treffen wir auf eine kleine ausgehungerte Katze, die uns dann bis zum Lagerplaatz folgt und nicht mehr von den Socken geht. Wir taufen sie kurzerhand "Hilli" wie Hiliadou.

 

                                               

 

Nach dem Essen machen wir uns dann auf den Weg zu den Höhlen. Einfach fantastisch. Hier ist die einzige Stelle an dem man Handyempfang hat, also noch ein kurzes Telefonat in die Heimat. 

 

 

Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Halt in einer Taverne, übrigends, die einzige die zu dieser Zeit auf hat. Dort genehmigen wir uns noch ein Bierchen, bis wir uns dann zurück zum Olivenhain machen. Dort lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen duschen mit Meerblick und Weiterreise, leider. Man kann sagen, die Strapazen über das Dirfisgebirge an diesen Platz, haben sich gelohnt. Es war auf unserer Reise der schönste Platz.

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: May 14 2011 um 12:45 PM

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