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Tour de France - Rhone-Alpes- Provence - Riviera Cote d´ Azur - Ardeche

 

 

 

 

18.05.2013  1. Etappe nach Neydens 

 

 

 

Abfahrt mittags über Basel, Bern, Genfer See nach Neydens auf den Campingplatz "La Colombieres", das Wetter ist sehr durchwachsen, aber der kleine gemütliche Platz hat glücklicherweise ein Hallenbad und Außenpool, sodaß sich der Aufenthalt kurzweilig gestaltet.

 

 

 

Auf dem Platz ist alles vorhanden, einfach aber gut gehalten,  wir zahlen für drei Personen ca. 24 Euro.

 

 

                                

                                Heimische Käsegriller

 

 

 

19.05.2013  2. Etappe Neydens-Chorges- Ste.Croix du Verdon 

 

 

Abfahrt im Regen Richtung Chambery-Grenoble-La Mure über die Route Napoleon Richtung Chorges, wo wir einen im ADAC-Stellplatzführer ausgewiesenen Stelltplatz ansteuern wollen. Die Route Napoleon führt durch atemberaubende alpine Landschaft, schneebedeckte Berge, wir sind nahe der Vegetationsgrenze und die Steigungen von teilweise 12 % sind für unseren VW-Bus eine wahre Herausforderung.

 

 

 

                                                                                         

                                 Route Napoleon

 

 

 

                           

 

 

                                  

                                                              

 

 

 

 

Chorges liegt in der Nähe von Gap, das Städchen sieht zwar lauschig aus, aber der Stellplatz neben Feuerwehr und Jugendtreff, Bolzplatz gelegen ist nicht sonderlich schön, vor allem nicht bei strömendem Regen. Nach einer kurzen Verschnaufpause und Beratschlagung entschließen wir uns, weiterzufahren. 

Im Stellplatzführer entdecken wir nämlich einen Platz an einem See, Lac-du-Verdon, das ganze liegt etwas südlicher und unsere Wetter-app verspricht diesbezüglich Besserung 

Also gehts Richtung Autobahn, leider werden wir erstmal mitten in der Pampas geblitzt, vielleicht hat uns der Sonnen-Enthusiamus etwas zu schnell fahren lassen...

Wir nehmen die Autobahn vorbei an Sisteron, dann gehts über bergige und sehr kurvige Departementsträßchen nach Digne-les-Bains, von dort aus vorbei an Lavendefeldern und durch dichte Wälder nach Ste. Croix.

Der Ort ist wunderschön über dem See gelegen, der See strahlt in einem Blaugrün, wirklich traumhaft!

Der von uns ausgesuchte Stellplatz ist leider etwas überfüllt, aber unweit, sogar direkt am See gelegen, befindet sich der Camping municipal "Les Roches", für uns auch kein Problem, Stromanschluss ist uns sogar lieber!

 

Was für ein schönes Plätzchen!!! Wir stellen unseren Bus mit direktem Blick auf den See unter Oliven- und Mandelbäumen ab, was will man mehr !? Hier verbringen wir 2 Tage, der Supermarkt oben im Ort ist super sortiert, Ste.Croix ist wunderschön mit seinen steilen Gässchen, schönen Häuschen und der mit toller Aussicht auf den See gelegenen "Taverne du Lac", hier lässt sichs leben!

 

 

 

 

Die Höhensonne ist hier sehr intensiv, aber leider ist der See zu kalt zum baden... Wie wir unserem Reiseführer entnehmen handelt es sich hierbei um einen Stausee, auf dessen Grund zwei Dörfer und eine römische Brücke liegen....ein wenig unheimlich, der Gedanke..die Bewohner der Dörfer, Bauern, wurden hierdurch ihrer Felder beraubt. Auf diesen Feldern stehen heute Campingplätze, was der Umgebung den Vorteil einer neuen Einnahmequelle, den Tourismus, brachte. So war auch ein Auskommen für die jungen Einwohner, welche vorher die Gegend verlassen hatten und nun zurückkamen,garantiert.

 

 

                      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.05.2013  3. Etappe Ste Croix - Frejus - St. Tropez - Grasse

 

 

Fast schweren Herzens trennen wir uns vom See, aber wir haben ja schließlich in Frejus auf dem Campingplatz "La Pierre Verte" für eine Woche ein Mobilhome gemietet. Von Ste. Croix fahren wir über Bauduen-Verignon-Draguignan nach Frejus, Straßen so breit wie unser T3. Nach Draguignan tut sich so langsam das Cote d´Azur-Feeling auf. Sonne, Hitze und Palmen. Über das flache Land lässt sich das Meer am Horizont erahnen. Unser Campingplatz liegt 8 km landeinwärts in der Nähe der von Bagnols-en-Foret. Sehr schönes Gelände, viele Bäume, beheizter Pool (glücklicherweise, denn der Mistral tut sein bestes um die Temperatur trotz satter Sonne auf 20 Grad zu drücken), nettes Restaurant mit sehr netten Besitzern und ein kleiner Einkaufsladen sind vorhanden. Unser Mobilhome liegt lauschig unter Bäumen mit schöner überdachter Holzterrasse, wunderbar abgeschirmt und privat. Hier ists wirklich nett und kuschelig! Nach dem häuschlichen Einrichten gehen wir erstmal eine Runde an den Pool! Abend gibts dann noch einen Pastice in der Bar und dann erstmal ausschlafen..

 

 

           

 

 

 

 

22.05.2013 Ausflug an den Strand von St. Aygulf

 

 

 

Gut ausgeschlafen fahren wir nach dem Frühstück an den neben Frejus gelegenen Strand von St. Aygulf, vorbei an Vergnügungs- und Wasserparks. Die Parkplatzsuche gestaltet sich etwas schwierig, da alle Strandparkplätze eine Einfahrtshöhe von 1,80 m zum Schutz vor Wildcamper haben...aber im Ort selbst finden wir einen kostenlosen Platz in einer Nebenstraße. Am Strand ist es leider sehr sehr windig und das Meer ist kalt. Es gibt keine Toiletten, da sich alle Strandbars entweder im Aufbau, Umbau oder im geschlossenen Zustand befinden...Nach einer guten Stunde frösteln in der Sonne ziehen wir uns in eine oberhalb des Strandes gelegene sehr schöne Bar (Iceberg) zurück, hier erstmal Pommes, Orangina und Bierchen. Dirk war das letzte mal vor 27 Jahren hier, die Bar in der er damals war liegt unverändert ein paar Meter oberhalb...Am Horizont zieht ein Unwetter auf, abends regnets ein wenig, wir verbringen den Abend mit Gesellschaftsspielen gemütlich und warm im Mobilhome. Morgen wollen wir uns mit Freunden in St. Tropez treffen.

 

 

 

 

 

    

23.05.2013 Ausflug nach St. Tropez und Frejus

 

 

...auf den Spuren von Brigitte Bardot und Gunter Sachs...     

 

Um 10 Uhr brechen wir in Richtung St. Tropez auf, wir sind um 12 Uhr verabredet, und wie sich rausstellt ist die frühe Abfahrt kein Fehler, brauchen wir doch für die schlappen 40 Km an der Riviera entlang satte 1,5 Stunden! Wir stellen den Bus auf dem Parkplatz am neuen Hafen von St. Tropez ab. Schon auf der Anfahrt sind die großen Yachten zu sehen......Hier am alten Hafen von St. Tropez herrscht buntes Treiben, überall Aquarellverkäufer, eine wahre Freiluftgalerie, sehen und gesehen werden...wir treffen uns mit unseren Freunden wie verabredet am Hafen, schlendern durch die kleinen Einkaufsstraßen, hier gibts wirklich tolle Läden, aber nicht wirklich unserem Budget entsprechend. Alles ist wunderbar sommerlich und bunt, es macht großen Spaß zu bummeln..

Wir kehren am Place du XV Corps in einem Cafe ein,werden von Straßenmusikanten umdudelt, Cola, Bier, Orangina, alles 5 Euro...geht ja noch für soviel Sommer und Prominenz 

 

 

     

 

 

Beim Weiterschlendern steuern wir noch die berühmte Gendarmerie von St. Tropez an, hier spielten die Filme mit Louis de Funes als le gendarme de Saint Tropez..

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

 

 

 

 

Die Rückfahrt an der Küstenstraße entlang ist ziemlich zäh, viel Verkehr, Mutti und Vati im Leihwagen vor uns machen das ganze nicht gerade zügiger..in Frejus angekommen machen wir noch einen kurzen Abstecher in die Altstadt, die Parkplatzsuche gestaltet sich wieder mal etwas mühsam, die besten Parkplätze entdecken wir leider erst zu Fuß. Schöne Kirche, schöne Plätze mit lauschigen Cafes, aber die gassen mit den geschmackvollen Boutiquen suchen wir leider vergebens, das Tuch, das ich in St. Tropez leider nicht gekauft habe, finde ich hier nicht ..

Da wir ziemlich erledigt sind, halten wir uns nicht allzulange auf und treten die Heimfahrt zum Campingplatz an, hier gehen wir noch eine Runde in die Bar, wie sind die einzigen Gäste, der Campingplatz ist zurzeit nicht sonderlich frequentiert. die Barbesitzer sind zwei fröhliche nette Leutchen, wir bekommen völlig überraschend eine superleckere Pizza spendiert, sind völlig überwältigt, ein Hoch auf den Chef de Cuisine!! Sehr empfehlenswert !!

 

   

 

24.05.2013

 

  

Mal ein "Ruhetag" auf dem Campingplatz, kein Mensch am Pool, aber wir  es ist mal wieder sauwindig aber sonnig! Heute Abend gehen wir zum in die Bar/Restaurant und hier ist richtig was los! Das Essen ist wirklich klasse, insbesondere auch die Desserts.Haute Cuisine vom Feinsten, Pistazienbisquit (grüner Teig ) mit Erdbeeren und Pistaziensahne...hmm..!! Schade, daß wir zum Essen die Kamera nicht dabei hatten, es schmeckte nicht nur gigantisch, sondern sah auch so aus!

 

 

  

 

25.05.2013

 

 

Noch ein Ruhetag auf dem Campingplatz, schließlich is ja Urlaub 

Ein kurzer Abstecher zu Lidl nach Frejus, ist nicht weit, 15 min, dann Lesen am Pool und abends natürlich das Championsleague-Finale in der Bar, ....

 

 

   

26.05.2013 Ausflug nach Grasse und St. Raphael

 

 

                                            Grasse

Grasse

 

 

 

Heute gehts nach Grasse ! Da "Das Parfüm" von Patrick Süßkind zu unseren absoluten Lieblingsbüchern zählt, ist das natürlich Pflicht und wir sind sehr gespannt...!

Eigentlich war die Anfahrt nach Grasse schnell über die A8 Richtung Nizza geplant, aber unsere Navi-Heidi schickt uns mal wieder durchs Hinterland über Departementstraßen und kleine Pässe, dafür sind die gewonnenen Eindrücke auf der Fahrt sehr imposant!

Angekommen in Grasse gestaltet sich die Parkplatzsuche diesmal sehr schwierig, wir quetschen unseren Bus durch schmale Straßen steil bergauf auf der Suche nach Parkmöglichkeiten.Jeder Parkplatz ist belegt, es bieten sich zwar 3 oder 4 Parkhäuser an, aber nicht für uns, die zulässige Einfahrtshöhe beträgt mal wieder nur 1,80 m.. Schließlich finden wir einen Parkplatz ausserhalb in der Nähe der Gendarmerie. Heute sogar nicht kostenpflichtig, da Sonntag ist, darauf weist uns ein Ortsansässiger netterweise hin...

Die Altstadt von Grasse klebt wie ein Vogelnest am Berg, der Turm der Kathedrale "Notre Dame" ragt darüber hinaus, wunderschön.

Da wir ja gut unterhalb der Altstadt parken mussten, legen wir den Weg bergauf an schäbigen 60-er Jahre Bauten entlang zu Fuß zurück. Etwas sehr könträr und befremdlich, diese Plattenbauten, im Gegensatz zum eigentlichen Stadtkern.

 

 

 

 

 

Die Altstadt ist sehr reizvoll, enge Gässchen, lauschige Plätze und ein Wahnsinns-Ausblick bis zum Meer. Überall Parfümerien, einige Parfum-Museen, wir besuchen das Museum der Fa. Fragonard, entree libre, natürlich nur daher, da sie sich den Einkauf im angeschlossenen Verkaufsraum erhoffen...

Sehr faszinierend, das Museum, riesige alte Kupferkessel zur Destillation, uralte Flakons, bis in die Zeit von Louis XIV zurück. Schon eine sehr sinnliche, faszinierende Welt, die Welt der Parfumeure. Im Verkaufsraum wird einem geradezu schwindelig, zuviel Duft, zuviele Fläschchen und Döschen, da wüsste man nicht, wo man anfangen sollte und wo aufhören..also machen wir uns weiter auf den Weg durch die Altstadt. An einer kleinen Parfumerie in einer kleinen engen Gasse werden wir vom Besitzer angesprochen und darüber informiert, dass eben diese Gasse eine Rolle in Süßkinds Buch spielte, das Filmteam vor den Dreharbeiten bei ihm war und sich durch seinen kleinen Herstellungsbetrieb Inspirationen und Informationen für den Dreh holte. Als Dankeschön bekam der nach dem Dreh ein orignal von Süßkind signiertes Buch. Weiter gehts. Wir kehren ein in einem Cafe am Platz der Bischöfe unterhalb der Kathedrale, schön sonnig gelegen an einem wunderschönen Brunnen. Die weiblichen Gäste kann man beim ständigen Beschnuppern ihrer Arme beobachten, ist`s doch sehr schwer, sich für einen der aufgesprühten Düfte zu entscheiden... 

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

 

 

 

 

Nach Orangina und Bier machen wir uns wieder auf den Weg zum Auto. Überall in den engen Gassen von Grasse spielen nordafrikanische Kinder, zu bemerken wäre, dass die vermögenderen alteingesessenen Bürger von Grasse vor die Tore der Stadt gezogen sind. Die dunklen, wohl wenig konfortablen Wohnungen der Altbauten im Zentrum wurden von nordafrikanischen Einwanderern als billiger Wohnraum entdeckt, was dem Stadtbild durchaus keinen Schaden bildet.

Wir wollen heute noch einen Abstecher an die Promenade von St. Raphael, direkt neben Frejus gelegen, machen. Den Rückweg legen wir diesmal zügig auf der Autobahn zurück, zahlen 2,70 Euro Peage bis St. Raphael/Frejus. Auch hier in St. R. ists nicht ganz so einfach, einen Parkplatz zu finden, aber dann tut sich ein geeignetes Parkhaus doch noch auf. Die Promenade ist vollgestopft von Souvenirläden, Eisdielen, Restaurants, billigen Boutiquen, Bars etc., buntes Treiben, uns wäre das auf die Dauer zu hektisch und laut. Einmal rauf- und runtergelaufen,ein Eis gegessen, die Füße kurz ins Meer gestreckt und wir treten den Heimweg an. Den Abend verbringen wir gemütlich im Mobilhome, Dirk und ich beschließen nach dem Abendessen noch eine kleine Erkundungstour ins Hinterland des Campingplatzes zu machen. Der Platz ist riesig, wie sich herausstellt, wir verlaufen uns geradezu. Hier muß in den Sommermonaten der Bär steppen bei dieser Menge an Stellplätzen und vor allem Mobilhomes verschiedener Anbieter. Aber zu dieser Jahreszeit ist´s hier urgemütlich und chillig. Wir würden uns jederzeit wieder für diesen Platz entscheiden.

 

 

27.05.2013 Ruhetag

 

Heute verbringen wir den letzten Tag auf dem Campingplatz mit Mini-Golf und Pool. Es ist chillen angesagt. Eigentlich soll uns die Reise auf einen Stellplatz in Le Thor führen, aber wir entscheiden uns noch an der Cote zu bleiben und wählen kurzerhand als neues Ziel Sanary sur Mer. 

 

 

 

28.05.2013 4. Etappe Frejus-Sanary sur Mer

 

Fortsetzung folgt in Kürze.............